Die Wassersäule in Millimetern gibt an, ab welchem Wasserdruck ein Material im Neuzustand durchlässig wird. Für Arbeitskleidung ist diese Zahl allein jedoch wenig aussagekräftig, weil sie die Belastungen im Arbeitseinsatz (Schmutz, Öl, Abrieb, Bewegung) nicht berücksichtigt – deshalb arbeitet Strauss mit der Norm EN 343:2019 und Tests unter realistischen, mechanischen Einflüssen statt mit reinen Wassersäulenwerten.
Wie genau wird Arbeitskleidung von Strauss auf Wasserdichte nach EN 343:2019 getestet?
Die Kleidung wird vor der Prüfung realitätsnah vorbehandelt (z. B. mit Öl, Staub, mechanischer Beanspruchung).
Erst dann wird die Wasserdichte getestet – so entstehen „Momentaufnahmen“ unter praxisnahen Bedingungen.
Die Einteilung erfolgt in Normkategorien (1-4): Je höher die Kategorie, desto länger hält der Artikel dem Wasserdruck und der Belastung stand.
Wie erfolgt der Test auf Atmungsaktivität nach EN 343:2019?
Das Material wird in einem genormten Prüfverfahren auf seine Fähigkeit getestet, Wasserdampf von innen nach außen durchzulassen (Wasserdampfdurchgang).
Aus dem gemessenen Wasserdampfdurchgang wird ein Kennwert ermittelt, der die Atmungsaktivität des Materials beschreibt. Auch hier erfolgt die Einteilung in Normkategorien (1-4). Je höher die Kategorie, desto höher die Atmungsaktivität.
Ein reiner Wassersäulenwert sagt nichts über Atmungsaktivität, Dauerhaftigkeit, Stabilität und Lebensdauer unter Belastung aus. Erst die Kombination aus Funktionalität (Wasserdichte/Atmungsaktivität) und mechanischen Eigenschaften (Widerstandsfähigkeit, Lebensdauer) spiegelt die Leistungsfähigkeit von Arbeitsschutzkleidung realistisch wider.
Über die Filterfunktion nach Wasserdichte und Atmungsaktivität im STRAUSS Online Shop können Sie Artikel für Ihren Bedarf finden.